● Abi-Agenten 2007, München (21. Dezember 2007) ● Uni Nacht XL, Bremen (15. Dezember 2007) ● 13. Münchner Markt Impulse (23. November 2007) ● Diplomball 2007, BA-Ravensburg (10. November 2007) ● BuWi-Party 2007, München (07. November 2007) ● ADC Junior Days 2007 (26.bis 28. Oktober 2007) ● HPI feiert den 300. Bachelor- und 100. Masterabsolventen (12.10.2007) ● Campus-Café in Deggendorf (5. Juni 2007) ● MTP-Workshop in Wetzlar (8. Juni 2007) ● JA-Treffen in München (3. März 2007) ● Filmgruppe der FH Köln in München (6. bis 9. November 2006)
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Kölner Filmgruppe (6.-9.11.2006)
Grau ist jede Theorie
Auf einem Workshop in München gab Focus-Campus 18 Studenten der Medienwirtschaft die Möglichkeit, ihr theoretisch erworbenes Wissen in die Praxis umzusetzen. Neben einem Seminar über Videotechnik bot die Teilnahme an einer echten Redaktionssitzung tiefe Einblicke in den Alltag in der Medienbranche.
Vom 6. bis 9. November 2006 war FOCUS-CAMPUS zum ersten Mal Gegenstand einer Hochschulveranstaltung. Studenten der Rheinischen Fachhochschule Köln nebst ihres Professors im Fach Medienwirtschaft, Niklas Mahrdt absolvierten in München ein intensives Programm. Der Video-Tutor Michael Conzelmann zeigte seinen Zuhörern gleich zu Beginn, wohin die Reise gehen sollte: "Wenn Ihr den Leuten da draußen mit Filmen was erzählen wollt, dann müsst Ihr die Technik beherrschen. Die besten Interviews sind nichts Wert, wenn der Ton Schrott ist, oder man vor lauter Wackeln nichts erkennt."
Nachdem das trockene Tal der technischen Grundlagen und das saftigere der Filmtheorie durchschritten waren, konnten die Seminarteilnehmer ihr neu erworbenes Wissen in ersten Übungen anwenden. Eine Gruppe sammelte in der Inszenierungsübung „Mein Brot – Dein Brot“ wertvolle Erfahrungen für die filmische Umsetzung fiktionaler Stoffe. Zwei weitere Gruppen erkundeten in einem kurzen Dokumentarfilm den urbanen Raum rund um die Redaktionsräume von Focus-Campus.
Während die „wilden Kerle“ einen Motorradhändler ausfragten und sich an der Bebilderung von Männlichkeit abarbeiteten, dokumentierten die „Stadtpoeten“ den Alltag an einer nahe gelegenen Baustelle. In der darauf folgenden Analyse erwiesen sich die Studenten als die härtesten Kritiker ihrer eigenen Werke. „Mir war es wichtig, ein Bewusstsein für die ästhetischen und technischen Fehlerquellen zu schaffen.“ kommentierte der Tutor diese Selbstkritik zufrieden.
Bei einem Mittagessen mit FOCUS-Herausgeber Uli-Bauer goss der Sprecher der Studenten, Raffael Oess, die Begeisterung der Teilnehmer in Worte: „Diese 3 Tage waren besser als jede Vorlesung.“ Denn grau ist jede Theorie.
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