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 700 Mitarbeiter des Uniklinikums befinden sich im Warnstreik(Quelle: Lübecker Uni - Klinikum)
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Rund 700 Mitarbeiter des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UK-SH) in Lübeck haben am Dienstag gegen Ausgliederungs- und Privatisierungspläne des Vorstands protestiert. Die Beschäftigten legten am Morgen für rund drei Stunden ihre Arbeit nieder, wie ein Sprecher der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Lübeck auf Anfrage sagte. Zu dem Warnstreik hatte ver.di aufgerufen.
Am Mittag seien die Mitarbeiter der Kieler UK-SH zu einer einstündigen «aktiven Mittags-pause» aufgerufen, sagte der Sprecher. Dazu werden in der Landeshauptstadt etwa 500 Beschäftigte erwartet.
Die Gewerkschaft fordert eine Beschäftigungsabsicherung für die Mitarbeiter des UK-SH bis 2015 sowie ein einheitliches Tarifgefüge. ver.di drängt zudem auf eine Lohnsteigerung in Höhe von 2,9 Prozent. Nach Ansicht der Gewerkschaft wären bei einer Privatisierung oder Ausgliederung mehrere 1000 Arbeitsplätze in Gefahr.
(12.02.08, ddp/akl/uge)