Mit 400.000 Euro fördert die EU das Leonardo-Büro Brandenburg. Die an der BTU Cottbus ansässige Einrichtung unterstützt Studierende an allen Branden- burgischen Hochschulen, bei der Organisation von Auslandspraktika. Weiter
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 Das Uniklinikum Schleswig-Holstein plant eine Studie zum Befall von Kopfläusen. (Uniklinik Schlesig-Holstein)
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Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein plant eine Studie zum Befall von Kopfläusen. Wie die Uniklinik am Dienstag in Kiel mitteilte, wurde in den vergangenen Jahren in Kindergärten und Schulen eine erhebliche Steigerung des Kopflausbefalls beobachtet. Die Zahl der Erkrankungen liege bundesweit jährlich vermutlich bei einer Million, die genaue Häufigkeit sei jedoch nicht bekannt.
Vorrangiges Ziel der Untersuchung sei es, die Häufigkeit von Kopflausbefall bei Kindern zwischen drei und zwölf Jahren sowie mögliche Resistenzen der Kopfläuse gegenüber den herkömmlichen Läuse-Präparaten zu ermitteln. Im Zentrum der Studie stünden die Vorsorge und die optimale Behandlung des Kopflausbefalls bei Kindern.
Kopflausbefall kommt den Angaben zufolge in allen sozialen Schichten vor und hat nichts mit Unsauberkeit zu tun. Die Untersuchung wird in Kooperation mit dem Kieler Gesundheitsamt, dem Umweltbundesamt und der Berliner Charité an sechs Grundschulen und sechs Kindertagesstätten in Kiel durchgeführt. In Deutschland fehlten bisher Feldstudien sowohl zur tatsächlichen Kopflausverbreitung als auch zur Resistenzsituation, hieß es.
(15.05.08, ddp/tla/muc)